Wieder zurück

Nachdem wir – Ehepaar Fischer und Ehepaar Schöner – wieder gut in Deutschland gelandet sind, möchte ich ein paar Zeilen zur Information schreiben.

Die Organisation klappte in den drei Schulen sehr gut, auch Epukiro ließ in dieser Hinsicht auch ohne Hilfe von Elias nichts zu wünschen übrig. Die Schule hat einen neuen Prinzipal, der sich sehr bemühte, dass alles in geordneten Bahnen verlief.

Hatten wir in Dornfeld diesmal mehr Kinder zu inspizieren, so hatte in Aminuis und Epukiro die Zahl etwas abgenommen. Trotzdem kamen über 1500 Kinder zur Nachschau.

Die Zahngesundheit hatte sich wieder verbessert, was wir auf die Versorgung mit Zahnbürsten und die damit einhergehende Unterrichtung zurück führen.

Leider sind wir mit der Erleichterung der Arbeit für andere Freiwillige nicht viel weiter gekommen.

Dr. Ruta hatte uns Ende letzten Jahres darauf hingewiesen, dass wir uns an den Direktor des Gesundheitsministeriums – zuständig für die Region Omaheke – wenden sollten.

Dies geschah dann auch. Festgestellt muss werden, dass Dr. Ikandi sehr aufgeschlossen und hilfsbereit war. Eine Grundforderung war aber auch, dass bei ihm eine quasi Anforderung des Erzbischofs zur Hilfe von Afrodent vorläge.

Wir haben einen Wortlaut verfasst und diesen über Pater Raimund, den derzeitigen Chef der drei Missionsstationen, weiterleiten lassen. Sollte dies nicht passieren, werden wir nächstes Jahr die ganze Sache erst mal ruhen lassen, um dann weitere Entscheidungen zu treffen.

Wir hoffen also, dass die ganze Sache sich positiv in unserem Sinne entwickelt, da wir zur Zeit keine Reklame für uns machen können. Ebenfalls können wir auch keine Kollegen dorthin schicken, da nur ich im Besitz der offiziellen Erlaubnis bin.

Dr. Peter Schöner



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